Eine sichere Geldanlage ist besonders im Alter wichtig
Wer einen Teil seiner Bezüge im Alter auf zu erwartende Zinseinkünfte auslegt, sollte bei der Wahl seiner Geld- beziehungsweise Kapitalanlage viel Wert auf das Thema Sicherheit legen.
In jungen Jahren denken die meisten Menschen nicht unbedingt an ihre Altersvorsorge. Viele andere Wünsche und Träume stehen im Vordergrund, alles kostet in der Regel Geld. Wer dennoch die Möglichkeiten besitzt, einen Teil seiner Einkünfte zu sparen, wird in den meisten Fällen auf eine etwas riskantere Anlage mit hohen Gewinnchancen setzen. Bis zum Eintritt des Rentenalters verbleiben noch viele Jahre und viele weltweit anlegende Aktienfonds versprechen über die Jahre gesehen eine ordentliche Verzinsung. Selbst wenn es im Laufe der Zeit zu Verlusten kommen sollte, so hat der Anleger immer noch die Möglichkeit, viele Jahre für sein Alter anzusparen.
Wird der Anleger dann etwas älter, spielt das Thema Sicherheit bei der Anlage eine immer größere Rolle. Zum einen verbleiben immer weniger Jahre um ein gewisses Vermögen anzusparen, zum anderen soll das bereits angesparte Guthaben möglichst erhalten werden und sich dennoch stetig vermehren. So ist es sicher sinnvoll, im Laufe der Jahre immer wieder einen Teil seines Guthabens in sichere Anlagemöglichkeiten umzuschichten und so das Verhältnis von risikoreichen Anlagen zu sicheren Anlagen zu verändern. Dabei gilt die Regel, dass je näher das Renteneintrittsalter rückt, der Anteil der sicheren Vermögensanlage sich den einhundert Prozent nähert.
Ist das Rentenalter erst einmal erreicht und dienen die Zinseinkünfte zur Sicherung des Lebensstandards, so wäre eine Anlage in risikoreichen Papieren sehr fahrlässig. Ein geringer Prozentsatz kann natürlich zur Renditeverbesserung in etwas spekulative Geldanlagen investiert werden. In dieser Lebensphase muss sich der Sparer auch entscheiden, ob er mit jährlichen Zinszahlungen sein Auskommen bestreiten kann oder ob er eine monatliche Auszahlung zur Erhöhung der finanziellen Möglichkeiten benötigt. In beiden Fällen gibt es Möglichkeiten, das vorhandene Guthaben möglichst sicher bei auskömmlichen Zinseinkünften anzulegen. Die deutschen Kreditinstitute sind dem Einlagensicherungsfonds angeschlossen, der bis zu einer bestimmten Größenordnung die Sicherheit der Spareinlagen garantiert. Bei ausländischen Anlagen sollte sich der Sparer genau erkundigen.